Photovoltaik vom Meisterbetrieb · Magdeburg

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DKZ-Solar
Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage zur blauen Stunde

Häufige fragen

Häufige Fragen zu Photovoltaik in Magdeburg und Umgebung

Die Fragen, die uns am Telefon am häufigsten gestellt werden – beantwortet ohne Verkaufsdruck. Für Ihr Dach rechnen wir es genau.

Nicht dabei? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns – wir antworten innerhalb von ein bis zwei Werktagen.

Mo–Fr 08:00 – 18:00 Uhr0391 40591761Frage stellen
01Was kostet eine Photovoltaikanlage fürs Einfamilienhaus?Kosten & Förderung

Ihr Angebot wird individuell geplant: Dachfläche, Montageaufwand, Zählerschrank, Anlagenleistung und gewünschter Speicher bestimmen den Umfang. Im Solarrechner sehen Sie zunächst Ihr Ertragspotenzial, die geschätzte Stromkostenersparnis und eine Amortisationsspanne. Einen verbindlichen Anlagenpreis erhalten Sie nach Prüfung Ihres Vorhabens.

02Lohnt sich ein Stromspeicher?Speicher & Wallbox

Ein Speicher hält Solarstrom vom Tag für den Abend bereit. Ob er sich lohnt, hängt von Ihrem Verbrauchsprofil, der Anlagengröße, der nutzbaren Speicherkapazität und dem Stromtarif ab. Größer ist nicht automatisch besser: Wir vergleichen passende Varianten für Ihren Haushalt.

03Wie lange dauert es von der Anfrage bis zur Inbetriebnahme?Ablauf

Planung, Angebot und Anträge dauern meist zwei bis sechs Wochen, je nachdem, wie schnell Netzbetreiber und Förderstellen antworten. Die Montage selbst ist bei einem Einfamilienhaus in zwei bis drei Tagen erledigt. Danach wartet die Anlage auf die Freigabe des Netzbetreibers – das kann wenige Tage oder einige Wochen dauern. Kunden berichten von rund drei Monaten zwischen Entscheidung und laufender Anlage.

04Helfen Sie bei der Finanzierung?Kosten & Förderung

Ja. Wir bereiten die Unterlagen vor, die Ihre Bank sehen will: verbindliches Angebot, Ertragsprognose und Wirtschaftlichkeitsrechnung. Wir prüfen mit Ihnen, ob der KfW-Kredit 270 passt, und stimmen den Zeitplan so ab, dass der Kreditantrag vor dem Auftrag gestellt ist. Alles Weitere steht auf unserer Seite zur Finanzierung.

05Welche Förderung gibt es 2026?Kosten & Förderung

Die wichtigste Förderung ist der Nullsteuersatz: Seit 2023 fällt auf Anlagen für Wohngebäude bis 30 kWp inklusive Speicher keine Umsatzsteuer an. Dazu kommt die Einspeisevergütung nach EEG, 20 Jahre lang garantiert. Für die Finanzierung gibt es den KfW-Kredit 270 „Erneuerbare Energien – Standard“; Landes- und Kommunalprogramme in Sachsen-Anhalt wechseln – wir prüfen bei der Planung, was gerade gilt.

06Wie viel Dachfläche brauche ich?Technik

Mit Modulen um 450 Watt brauchen Sie etwa fünf bis sechs Quadratmeter Dachfläche je kWp. Für eine typische 8-kWp-Anlage also rund 40 bis 50 Quadratmeter, verteilt auf eine oder zwei Dachseiten. Fenster, Schornstein und Gauben ziehen wir ab – das klären wir per Drohne oder vor Ort.

07Funktioniert Photovoltaik auch auf Flachdach oder Ost-West-Dach?Technik

Ja. Auf Flachdächern stellen wir die Module auf, meist in Ost-West-Ausrichtung, weil so mehr Module Platz finden und der Ertrag gleichmäßiger über den Tag verteilt ist. Ein Ost-West-Dach liefert übers Jahr etwas weniger als reine Südausrichtung, passt aber oft besser zum Verbrauch morgens und abends. In Sandersdorf haben wir so eine 4,1-kWp-Anlage auf einem Flachdach gebaut.

08Wie viel Wartung braucht eine Anlage, und wie lange hält sie?Service

Photovoltaik ist auf einen langfristigen Betrieb ausgelegt. Produkt- und Leistungsgarantien unterscheiden sich je nach Hersteller und Modell; die konkreten Bedingungen nennen wir im Angebot. Bewegliche Teile gibt es keine – Wartung heißt vor allem Monitoring, gelegentliche Sichtprüfung von Verkabelung und Befestigung sowie Reinigung, wenn Pollen, Staub oder Vogelkot den Ertrag drücken. Das Monitoring zeigt Auffälligkeiten früh; wir bieten Wartung und Reinigung als Service an.

09Was passiert bei Stromausfall?Speicher & Wallbox

Eine normale Anlage schaltet bei Netzausfall ab – das schreibt die Norm vor, damit niemand an der Leitung arbeitet, während Ihr Dach einspeist. Weiter versorgt werden Sie nur mit einem Speicher, der eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion hat. Notstrom liefert dabei an einer separaten Steckdose; Ersatzstrom versorgt nach automatischer Netztrennung das ganze Haus oder ausgewählte Stromkreise. Wenn Ihnen das wichtig ist, planen wir es von Anfang an ein.

10Lohnt sich ein Balkonkraftwerk – oder gleich eine Dachanlage?Speicher & Wallbox

Ein Balkonkraftwerk mit bis zu 800 Watt Wechselrichterleistung deckt die Grundlast tagsüber – Kühlschrank, Router, Standby – und ist seit 2024 nur noch im Marktstammdatenregister anzumelden, nicht mehr beim Netzbetreiber. Für Mieter und kleine Dächer ist das sinnvoll. Wer ein eigenes Dach hat, kommt mit einer Dachanlage je Kilowattstunde deutlich günstiger weg und kann Speicher und Wallbox einbinden. Wir beraten zu beidem ehrlich.

11Brauche ich eine Baugenehmigung – und was ist bei Denkmalschutz?Ablauf

Aufdachanlagen auf Wohnhäusern sind in Sachsen-Anhalt in der Regel verfahrensfrei, eine Baugenehmigung brauchen Sie nicht. Anders bei Freiflächenanlagen und bei Gebäuden unter Denkmalschutz oder in einem Denkmalbereich – etwa in der Quedlinburger Altstadt, in Tangermünde oder Salzwedel: Dort entscheidet die untere Denkmalschutzbehörde, oft mit Auflagen wie straßenabgewandter Belegung oder dunklen, rahmenlosen Modulen. Seit der Ausbau erneuerbarer Energien gesetzlich als überragendes öffentliches Interesse gilt, fällt die Abwägung häufiger zugunsten der Anlage aus. Wir klären das vor dem Angebot mit der Behörde.

12Muss ich meine Anlage versichern?Kosten & Förderung

Pflicht ist es nicht, sinnvoll schon. Melden Sie die Anlage Ihrer Wohngebäudeversicherung – viele Versicherer nehmen sie ohne Aufpreis oder gegen einen kleinen Zuschlag auf, andere bieten eine eigene Photovoltaik-Police, die auch Ertragsausfall und Bedienfehler abdeckt. Prüfen Sie außerdem, ob Ihre Privathaftpflicht Schäden durch die Anlage einschließt, zum Beispiel wenn ein Modul bei Sturm auf das Nachbargrundstück fällt. Für Gewerbeanlagen gehört die Versicherung in die Projektplanung.

13Was passiert bei Schnee, Hagel und Sturm?Service

Module werden nach IEC 61215 geprüft – unter anderem mit Hagelkörnern von 25 Millimetern Durchmesser und mit Druck- und Soglasten, die Schnee und Sturm nachbilden. Schnee rutscht von geneigten Modulen meist früher ab als vom Ziegel; die Anlage liefert dann weniger, nimmt aber keinen Schaden. Wichtig ist die Statik: Für den Harzrand gilt eine höhere Schneelastzone als für die Börde, und wir setzen Dachhaken und Klemmen entsprechend dichter. Nach einem schweren Unwetter lohnt ein Blick aufs Monitoring und bei Auffälligkeiten ein Anruf bei uns.

14Mein Dach ist teilweise verschattet – geht Photovoltaik trotzdem?Technik

Meist ja, wenn man es bei der Planung berücksichtigt. Schornstein, Gaube, Nachbarhaus oder Baum beschatten selten das ganze Dach, sondern einzelne Bereiche zu bestimmten Tageszeiten. Wir legen die Modulstränge so, dass verschattete und unverschattete Module nicht im selben Strang hängen, und setzen bei Bedarf Leistungsoptimierer ein, damit ein schattiges Modul nicht die anderen ausbremst. Eine Verschattungsanalyse per Drohne zeigt vorab, was das Dach übers Jahr wirklich liefert – in Gernrode am Harz hat das den Unterschied zwischen Bauchgefühl und belastbarer Prognose gemacht.

15Was bringt ein dynamischer Stromtarif zusammen mit Photovoltaik und Speicher?Kosten & Förderung

Bei einem dynamischen Tarif ändert sich Ihr Strompreis stündlich mit der Börse – nachts und an windigen Tagen ist er niedrig, in der Abendspitze hoch. Seit 2025 muss jeder Versorger einen solchen Tarif anbieten; Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem. Mit Speicher und einem Energiemanagement, das Preissignale verarbeitet, laden Sie in günstigen Stunden aus dem Netz und entladen, wenn es teuer ist – auch im Winter, wenn das Dach wenig liefert. Welche unserer Systeme das können und ob es sich für Ihren Verbrauch lohnt, prüfen wir bei der Planung.

Gut zu wissen

  • 0 % Umsatzsteuer

    Für Anlagen an Wohngebäuden bis 30 kWp inklusive Speicher gilt seit 2023 der Nullsteuersatz.

  • 2–3 Tage Montage

    Am Einfamilienhaus sind unsere Monteure meist zwei bis drei Tage auf dem Dach – Anträge laufen parallel.

  • Monitoring inklusive

    Zur Inbetriebnahme richten wir die App des Herstellers ein: Erzeugung, Verbrauch, Speicher, Einspeisung live.

Ihre Frage war nicht dabei?

Rufen Sie an – Mo–Fr 08:00–18:00 Uhr – oder stellen Sie die Frage per Formular. Wir antworten innerhalb von ein bis zwei Werktagen.

Torsten Zinck 0171 8769020Alexander Hielscher 0163 1949905

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